Donnerstag, 12. Februar 2015

"Bayrische Kücherl"-Rezept

Obwohl ich dem Fasching eigentlich so gar nicht viel abgewinnen kann, gibt es trotzdem ein Highlight auf das ich mich schon immer riesig freue! Na dreimal dürft ihr raten...


Ok...ist jetzt aufgrund des Titels und der Fotos nicht so schwierig zu erraten ... aber richtig geraten: die wunderbaren Faschingskrapfen. Und wenn sie dann auch noch selbst gemacht sind und nicht Faschingskrapfen genannt werden, sondern "Bayrische Kücherl", dann ist das Glück perfekt. 


Eigentlich unterscheiden sich die Bayrischen Kücherl nur dadurch von Krapfen, dass die Marmelade nicht in den Teig gespritzt wird, sondern oben drauf kommt. Bei uns in der Familie gehören diese Köstlichkeiten aus Germteig einfach Jahr für Jahr dazu. 




 Und weil sie einfach so köstlich sind, möchte ich euch auch das Rezept nicht vorenthalten.

Ihr braucht (für ca. 16-18 Bayrische Kücherl):

- 200 ml Milch
- 1 Würfel Hefe
- 500 g Mehl
- 2 ganze Eier
- 2 Dotter
- 50 g Zucker
- 40 g Butter
- 1 Brise Salz

- Marillenmarmelade zum Füllen
- Öl zum Frittieren
- Staubzucker zum Bestreuen

Und so geht´s:

Dampfl vorbereiten: 100 ml Milch leicht erwärmen, Hefe hineingeben und verrühren. Mit 150 g Mehl  und 10 g Zucker zu einem Dampf kneten, leicht mit Mehl bestäuben und zugedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Die Eier, Eidotter und den Zucker verrühren. Dampf, restliche Milch, restliches Mehl, zimmerwarme Butter und eine Prise Salz zu einem glatten Teig kneten.  Zugedeckt nochmals ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Den Teig ausrollen (ca. 2,5 cm) und mit einem runden Keksausstecher (ca. 7,5 cm Durchmesser) Kreise ausstechen. Zugedeckt wieder ca. 30 Minuten ruhen lassen. 

Inzwischen das Fett in einem großen Topf auf ca. 170°C erhitzen. Mit dem Finger (man kann auch den Griff eines Nudelwalkers verwenden) kleine Mulden (ca. 2cm) in die Mitte der Teiglinge drücken und mit dem Loch nach unten in das Öl einlegen. Auf beiden Seiten ca. 2 Min. goldgelb backen, vorsichtig herausheben und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen. 


Bayrische Kücherl eigenen sich hervorragend zum Einfrieren, oder aber man verspeist sie sofort. Vor dem Essen einfach mit Staubzucker bestreuen, die Marillen-Marmelade in der Mulde portionieren und genießen.


Lasst sie euch gut schmecken!

Eure, 
Marlies

Kommentare:

  1. Hallo liebe Marlies, ich habe schon 3Tage ausgiebig Karneval gefeiert, ein Muß in unserer Stadt. Wir feiern traditionsgemäß eine Woche eher, dass hat mit der Fastenzeit, Kirche usw. zu tun.
    Die Krapfen sehen sehr lecker aus. Vielleicht gibt es sie zu meinem Sonntagskaffee.
    Herzliche Grüße Maja

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  2. Ohhh....die sehen wirklich lecker aus!
    auf die Idee, dass man sie einfrieren kann, wär ich nicht gekommen....hätte gedacht,
    die werden dann zäh.
    Statt der Marillenmarmelade würde sicher auch die Karamell-Creme, die ich Dienstag gepostet
    habe lecker dazu schmecken.
    Danke für das schöne Rezept!
    LG
    Smilla

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  3. Oh... die hat meine Oma immer gemacht! Die waren damals schon immer seeehr lecker!
    Lg Doris

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  4. Ja die sehen aber gut aus..
    Wenn ich da jetzt einen haben könnte,das wäre fein.
    Schöne Bilder,die wirklich Lust auf einen Krapfen machen.
    L.G.Edith.

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  5. hhhmmm ... lecker!
    Ich bin ein absoluter Hefeteig-Fan und wenn es auch noch frittiert ist ...
    Danke! Danke!
    LG
    Karolina

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  6. Liebe Marlies, deine Bilder haben mich so angemacht, dass ich sofort in die Küche rennen musste, um mir einen Berliner zu holen. Zwar nicht selbstgemacht, aber fürs Erste ist meine Lust jetzt befriedigt. Wenn es mich wieder überkommt, will ich aber unbedingt dein Rezept ausprobieren. Die Küchle klingen so lecker und gehören zu den Faschingstagen einfach dazu.

    Liebe Grüße,
    Miri

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  7. Das schaut ganz toll und lecker aus! LG, Rahel

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  8. Liebe Marlies,
    oh Mann, sieht das lecker aus!! Danke für das Rezept ♥
    Schönes Wochenende und viele liebe Grüße, Anke

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  9. "Sau guad" schauen die aus - nur, wir hier in Bayern tun keine Marmelade drauf, das kennen wir nur aus Österreich ;O) Bei uns sind Rosinen "Weiberl" drin und oben drauf Puderzucker!!!
    „Alaaf“ und „Helau“ aus Niederbayern,
    Doris

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  10. mmmmhhhh, die sehen echt lecker aus! herzliche Grüße Patricia

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